GLSs-de


Beschreibung – PDF

Bei Giessanlagen mit automatischer Regelung des Metallstands stellt der Verlust der Kontrolle über den Metallstand während der Befüllung der Kokille die Hauptursache einer Unterbrechung des Giessvorgangs dar. Die üblicherweise eingesetzten Induktionsgeber verfügen über einen Messbereich von 40 bis 50 mm. Die Befüllung der Kokille erfolgt also ohne Füllstandskontrolle, die Ventile sind fest positioniert. Falls sich die Befüllungszeiten der verschiedenen Kokillen aus irgendeinem Grund zu stark voneinander unterscheiden, ist der Giessvorgang aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Dies passiert, wenn das Zeitintervall zwischen dem erreichten Wunschstand der ersten und der letzten Kokille zu gross ist.

Die optimale Lösung für die Befüllung der Kokillen besteht darin, den Füllstand zu kontrollieren, sobald das Metall im Anfahrboden gelangt. Dazu wird ein Sensor mit einem grösseren Messbereich benötigt.


Messungen

Die Anlage verfügt über einen Kopf mit einem Messbereich von 40 mm (GLS-U40). Dieser ist auf einem Elektrozylinder mit einem Hub von 160 mm befestigt. Der gemessene Gesamtwert entspricht der Summe der beiden oben genannten Werte. Der Gesamtmesswert beträgt 200 mm. Das Ausgangssignal des GLS (4-20mA) wird auf Grundlage einer Distanz von 200 mm berechnet. Das Modell U15 hat einen kleineren Kopfdurchmesser und seine induktive Messung beträgt 20 mm.


Bewegungen des Kopfes

Der Messkopf ist immer auf 25 mm (U40) der Aluminiumoberfläche positioniert. Ein Totband von +/- 8 mm (U40) begrenzt die unbeabsichtigten Bewegungen des Zylinders. Selbstverständlich zeigt die Messung stets den Istwert des Abstands zum Metall, selbst wenn sich der Zylinder nicht bewegt. Sobald der Aluminiumstand diesen Bereich überschreitet, folgt der Kopf des GLS automatisch den Metallstandsschwankungen in den Kokillen. Der Zylinder positioniert den Kopf neu, wenn das Metall nach 20 Sekunden 1 mm (U40) oder 0,5 mm (U15) erreicht hat.

Der Totbereich, in dem sich der Zylinder nicht bewegt, wird bei der Berechnung des exakten Werts der zu erfolgenden Bewegung stets berücksichtigt. Das Signal der Position wird kontinuierlich berechnet, indem die Summe des gemessenen Signals und der durch den Inkrementalgeber angezeigten Distanz gebildet wird. Dieser Wert ist immer exakt, unabhängig von der Bewegungsrichtung.


Technische Spezifikationen